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19.08.2010

Street Art Berlin

"Im Wandel begegnen wir uns neu". So hat es einmal Heidrun-Auro Brenjo, (*1963), deutsche Poetin und Satirikerin gesagt. Ein Satz, der auch auf die Street Art in Berlin zutrifft, wenn dieser Form des künstlerischen Ausdrucks denn intentional verstanden werden will. Denn nichts ist heutzutage beständiger als der Wandel - auch in der Street Art. Neue Gesichter an den Wänden, leicht versteckt an Unterführungen zu finden, Sprechblasen mit Intention in Shopping-Bezirken wie z.B. am Hackeschen Markt.


All das verändert die Stadt... neue Gedankenfetzen schleichen sich bewußt oder subtil in die Köpfe der Konsumenten, halten Ihnen den etwas anderen Spiegel vor die verblendeten Augen. Werden wir Menschen bei der Anhäufung materieller Dinge geblendet oder erleuchtet?



Sogar der Schlaf scheint schon kommerzialisiert . . .


Okay, man bedenke... das Leben an sich ist rau und ungerecht. Nicht jeder kann an der Anhäufung materieller Dinge gleichermaßen teilhaben. Erst recht nicht in Berlin, das ist schon tough!


Natürlich ist Kunst rein subjektiv - doch interessant ist, dass Street Art wahrscheinlich dazu auffordern will, genauer hinzuschauen.


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